Übergabe der Urkunden für die Teilnahme an der Spendensammlung des Volksbundes

Am 12. Februar 2026 fand in unserer Schule die feierliche Übergabe der Urkunden an jene Schülerinnen und Schüler statt, die sich in besonderer Weise an der diesjährigen Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge beteiligt haben. Die Geschäftsführerin des Bezirksverbandes Weser-Ems, Frau Glogowski, sprach den engagierten Jugendlichen ihren ausdrücklichen Dank aus. Sie würdigte ihren Einsatz als wertvollen Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungskultur und als Zeichen verantwortungsbewussten Handelns im Sinne eines friedlichen Miteinanders in Europa. Wie aktuell und bedeutsam die Arbeit des Volksbundes ist, zeigte sich auch in einem besonderen Zusammenhang: Ende Januar bis Anfang Februar 2026 besuchte der Schulleiter gemeinsam mit zwei Lehrerinnen die neue Partnerschule in Saldus, Lettland. In diesem Rahmen bestand ebenfalls die Möglichkeit, den dortigen Soldatenfriedhof zu besuchen. Fünf Kilometer südlich der Stadt Saldus (deutsch: Frauenburg) weihte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1999 eine neue Kriegsgräberstätte ein. Der Initiator der neuen Schulpartnerschaft, Herr Sieker, erläuterte, dass die Kriegsgräberstätte Saldus heute der größte deutsche Sammelfriedhof in den baltischen Staaten ist. Über 23.700 Tote des Zweiten Weltkriegs haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Viele von ihnen wurden vom Volksbund aus anderen Grabstätten hierher umgebettet. Es handelt sich vor allem um Gefallene aus den schweren Kämpfen in Kurland, dem südwestlichen Landesteil Lettlands, von Ende 1944 bis Anfang 1945. Herr Willms hob hervor, dass der Besuch dieses Ortes eindringlich vor Augen geführt habe, welche tiefgreifenden Folgen Krieg und Gewalt für Menschen und Nationen haben – und wie unverzichtbar eine verantwortungsvolle und mahnende Erinnerungsarbeit für Gegenwart und Zukunft ist. Die feierliche Übergabe der Urkunden verband somit Dank, Anerkennung und historische Verantwortung auf besondere Weise.

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